Sachbuch

Architektur: Sandra Leitte „Winzig. Innovative Häuser im Miniformat“

Architektur: Sandra Leitte „Winzig. Innovative Häuser im Miniformat“

  Seit Ikea wissen wir, dass auch kleine Räume pfiffig und geschmackvoll eingerichtet werden können. Und kleine Räume gibt es viele: Die Studentenbude, das Einzimmer-Appartement oder –  etwas romantischer –  historische, denkmalsgeschützte Altstadgemäuer. Für die einen ist das Leben auf kleinstem Raum eine Notwendigkeit, für… Weiterlesen »Architektur: Sandra Leitte „Winzig. Innovative Häuser im Miniformat“

Bildband: „Die geheimen Gärten von Cornwall“ von Heidi Howcroft

Bildband: „Die geheimen Gärten von Cornwall“ von Heidi Howcroft

Cornwall – Sehnsuchtsort vieler England-Romantiker, schöne Kulisse in Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen und trotz aller Klischees tatsächlich eine kontrastreiche, wilde und gleichzeitig liebliche Landschaft. Man mag kaum glauben, dass man hier noch Neues entdecken kann. Und doch: Die deutschsprachige Britin Heidi Howcroft weiß, wo es Gärten gibt, die… Weiterlesen »Bildband: „Die geheimen Gärten von Cornwall“ von Heidi Howcroft

Literatur: „Die guten Dinge: Fahrräder“

Literatur: „Die guten Dinge: Fahrräder“

Auto ist out, Fahrrad ist in. In immer mehr Städten sieht man sie: Fahrräder, die eine Lebenshaltung ausdrücken. Vom puristischen Highspeed-Rad über das behäbige Citybike, dem praktischen Faltrad, dem sportlichen Trekkingrad und dem verspielten Hollandrad bis hin zum Lastenfahrrad, in dem der Papa auch gern… Weiterlesen »Literatur: „Die guten Dinge: Fahrräder“

Fotografie: „NY Skyscrapers. Über den Dächern von New York City“

Fotografie: „NY Skyscrapers. Über den Dächern von New York City“

New York, Stadt der Hochhäuser. Immer höher, immer moderner zeigen sie die hohe Kunst der Architektur und prägen die Metropole am Hudson River. Im Mittelpunkt: Manhattan. Hierhin haben sich Autor Dirk Stichweh und der Fotograf Jörg Machirus aufgemacht, um ihre Faszination für die Stadt in… Weiterlesen »Fotografie: „NY Skyscrapers. Über den Dächern von New York City“

!Tipp: Wandernd durch die Weltgeschichte mit Manuel Andrack „Schritt für Schritt“

!Tipp: Wandernd durch die Weltgeschichte mit Manuel Andrack „Schritt für Schritt“

  Rezension von Barbara Hoppe Geht das überhaupt? Ein kurzweiliges Geschichtsbuch schreiben? Oder ein Wanderbuch, gespickt mit Historischem? Würde sich da nicht Theodor Mommsen im Grabe umdrehen? Ja, würde er wahrscheinlich. Aber Manuel Andrack will auch gar kein Mommsen sein, was unser Glück ist. Er… Weiterlesen »!Tipp: Wandernd durch die Weltgeschichte mit Manuel Andrack „Schritt für Schritt“

Was ist Luxus? Lambert Wiesing geht der Frage in seinem neuen Buch auf den Grund

Was ist Luxus? Lambert Wiesing geht der Frage in seinem neuen Buch auf den Grund

„Wird das Besitzen einer übertriebenen, überflüssigen oder irrational aufwendigen Sache von einem autonomen Subjekt als die eigensinnige Befreiung aus einer vereinnahmenden Herrschaft des Zweckrationalismus und Effizienzdenkens erlebt, so ist das – Luxus.“ So heißt es bei Lambert Wiesing. Der Professor für Philosophie nähert sich dem… Weiterlesen »Was ist Luxus? Lambert Wiesing geht der Frage in seinem neuen Buch auf den Grund

Literatur und Lesung: Manuel Andrack „Schritt für Schritt“. Wandernd durch die Geschichte

Literatur und Lesung: Manuel Andrack „Schritt für Schritt“. Wandernd durch die Geschichte

Was Gotthilf Fischer für den Volkschor getan hat, scheint Manuel Andrack fürs Wandern zu sein. Und das ist überhaupt nicht hämisch gemeint. Der 50-jährige, der als Sidekick für Harald Schmidt in der gleichnamigen Show bekannt wurde,  wandert seit Jahren landauf, landab, schreibt darüber Buch um… Weiterlesen »Literatur und Lesung: Manuel Andrack „Schritt für Schritt“. Wandernd durch die Geschichte

70 Jahre Bamberger Symphoniker. „Bamberg Symphony“ vereint Text und Foto zu Musik

70 Jahre Bamberger Symphoniker: „Bamberg Symphony“ vereint Text und Foto zu Musik

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70 Jahre Bamberger Symphoniker. „Bamberg Symphony“ vereint Text und Foto zu Musik

© Hatje Cantz

Wenn ein renommiertes, traditionsreiches Orchester einen runden Geburtstag feiert, so wäre es doch schön, wenn der Musikbegeisterte ein Stück dieses Orchesters und seiner Geschichte mit nach Hause nehmen könnte. Nicht als CD mit – sagen wir, einem Jubiläumskonzert – auch nicht als Festschrift, in der sich chronologisch die Jahrzehnte und ihre Highlights aneinander reihen, sondern als einen Blick in das Herz des Ensembles, ausgedrückt in Wort und Bild.

Zwei Jahre lang durften die Lyrikerin Nora Gomringer und der Fotokünstler Andreas Herzau die Bamberger Symphoniker auf ihre Gastspiele in Weiterlesen »70 Jahre Bamberger Symphoniker: „Bamberg Symphony“ vereint Text und Foto zu Musik

Literatur: Reisen zu den „Seltsamsten Orten der Welt“ mit Alastair Bonnett

Literatur: Reisen zu den „Seltsamsten Orten der Welt“ mit Alastair Bonnett

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Literatur: Reisen zu den „Seltsamsten Orten der Welt“ mit Alastair BonnettEs gibt noch etwas zu entdecken auf dieser Welt. Orte, die – im besten Fall – verlassen wurden und im kuriosesten nie existierten und trotzdem bis vor kurzem noch bei Google Earth zu finden waren. Inseln, die auftauchen und wieder verschwinden, eine Enklave innerhalb einer Enklave, Landstriche, die kein Staat haben will oder auch ein 160m langes Stück Straße mit fünf nationalen Grenzen zwischen Holland und Belgien. Besonders spektakulär in dieser Aufzählung ist mit Abstand die hypermoderne, blitzblanke und unbewohnte nordkoreanische Stadt Kijong-dong, die einzig und allein dafür gebaut wurde, Südkoreaner anzulocken und zu verführen, nach Nordkorea überzulaufen. Seit den 50er Jahren glänzt die propagandistische Stadt an der Südgrenze Nordkoreas und zieht wohl trotzdem keinen Südkoreaner an.

Der Geologe und Professor für Sozialgeographie anWeiterlesen »Literatur: Reisen zu den „Seltsamsten Orten der Welt“ mit Alastair Bonnett

Der Pilz als Aquarell: Jean-Henri Fabre „Pilze“.

Der Pilz als Aquarell: Jean-Henri Fabre „Pilze“

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Der Pilz als Aquarell: Jean-Henri Fabre „Pilze“.Jean-Henri Fabre, 1823 in einem kleinen Ort im französischen Zentralmassiv geboren, hatte ein langes, ausgefülltes Leben. In bitterer Armut groß geworden, erhielt er bereits als Zehnjähriger ein Stipendium fürs Gymnasium, das die Basis seiner Bildung werden sollte. Intelligent wie er war, machte er Abitur und eine Ausbildung zum Lehrer. Seine Liebe galt den Naturwissenschaften. Und da es ihm gelang, volksnah zu schreiben, wurden seine Publikationen so erfolgreich, dass er von ihnen leben konnte. 1912 waren seine „Erinnerungen eines Insektenforschers“ sogar für den Literaturnobelpreis nominiert (den Gerhart Hauptmann dann bekam).

Mit über 60 Jahren begann Fabre, sich einer neuen Aufgabe zu widmen: Er wollte alle Pilze, die er in der Umgebung rund um sein Anwesen im südfranzösischen Sérignan-du-Comtat fand, in Zeichnungen dokumentieren. Er brachte sich das Malen bei und begann. FastWeiterlesen »Der Pilz als Aquarell: Jean-Henri Fabre „Pilze“

Literatur: Werner Busch „Adolph Menzel. Auf der Suche nach der Wirklichkeit“

Literatur: Werner Busch „Adolph Menzel. Auf der Suche nach der Wirklichkeit“

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Literatur: Werner Busch „Adolph Menzel. Auf der Suche nach der Wirklichkeit“Er maß nur 1,40m und war Autodidakt: Adolph Menzel, 1815 in Breslau geboren und 1905 in Berlin gestorben, wurde trotzdem ein ganz Großer seiner Zeit. Durch den Auftrag, Illustrationen für ein mehrbändiges Werk zur Geschichte Friedrichs des Großen anzufertigen, gelang Adolph Menzel 1839 der künstlerische Durchbruch. Fortan war die Zeit Friedrich des Großen sein Sujet, ohne jedoch die Herrscher zu verherrlichen, was ihm die Kritik des preußischen Königshauses einbrachte. Waren es zunächst historische Ereignisse – berühmt geworden ist das Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci – die er in seinen Bildern festhielt, verlegte er sich mit der Zeit auf aktuelle Themen, in denen er die Wirklichkeit schonungslos abbildete und die ihm nicht nur das Attribut des bedeutendsten deutschen Realisten des 19. Jahrhunderts einbrachten, sondern auch bereits zu Lebzeiten zahlreiche Ehrungen.Weiterlesen »Literatur: Werner Busch „Adolph Menzel. Auf der Suche nach der Wirklichkeit“

Literatur: Bruno Preisendörfer „Als Deutschland noch nicht Deutschland war – Reise in die Goethezeit“

Literatur: Bruno Preisendörfer „Als Deutschland noch nicht Deutschland war – Reise in die Goethezeit“

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Literatur: Bruno Preisendörfer „Als Deutschland noch nicht Deutschland war – Reise in die Goethezeit“Eine Reise in den Alltag der Goethezeit: Wer sich auf den rund 500 Seiten langen Weg macht, steht 1775 um 5 Uhr morgens vor dem Haus des Kammergerichtspräsidenten von Kalb und sieht Goethe in der Kutsche vorbeifahren. Er, der Leser (nicht Goethe) reist nach Berlin, wo er an den Stadttoren Befragungen und Gepäckdurchsuchung über sich ergehen lassen muss, bis er den Passierschein in den Händen hält, nur um bei der Ankunft im Quartier gleich den nächsten – diesmal polizeilichen – Kontrollbogen ausfüllen zu müssen. Man lugt in eine philanthropische Reformschule und sitzt zwischen Bauernkindern in einer Dorfschule ebenso wie auf den Bänken der Universität, um Fichte und Kant zuzuhören. Mit E.T.A. Hoffmann übersteht der Leser Abenteuer, in Berlin schaut er vom Gendarmenmarkt aus auf eine brennende Stadt und ist schließlich Mäuschen im Anatomiesaal zu Jena.

Bruno Preisendörfer stützt sich in seinem Buch „Als Deutschland noch nicht Deutschland war“ auf zahlreiche Romane, Briefe, Aufsätze und Zeitschriften sowie kulturhistorische Forschungsliteratur, „verbirgtWeiterlesen »Literatur: Bruno Preisendörfer „Als Deutschland noch nicht Deutschland war – Reise in die Goethezeit“