Jazz

Jazz: Kenneth Dahl Knudsen präsentiert sein Debüt-Album in Berlin

Jazz: Kenneth Dahl Knudsen präsentiert sein Debüt-Album in Berlin

Er liebt seine Heimat Dänemark, vor allem die Stille, die ihn dort umgibt. Und so kann es gar nicht anders sein, als dass der Jazz von Kenneth Dahl Knudsen auf komplizierte Tonfolgen und schwierige Harmonien verzichtet. Inhalt vor Technik, möchte man meinen. Viel lieber erzählt… Weiterlesen »Jazz: Kenneth Dahl Knudsen präsentiert sein Debüt-Album in Berlin

„Heidelberger Frühling“. Das Klassik-Festival feiert seinen 20. Geburtstag.

„Heidelberger Frühling“. Das Klassik-Festival feiert seinen 20. Geburtstag.

Es ist Frühling in Heidelberg. Und das noch bis Ende April. Denn das internationale Musikfestival Heidelberger Frühling lädt zum 20. Mal ein, klassische Musik in der traditionsreichen Stadt zu erleben. 87 Konzerte von Jazz bis Kammermusik, 19 Kurse und Workshops, 15 Gesprächsrunden, Vorträge, Lesungen sowie… Weiterlesen »„Heidelberger Frühling“. Das Klassik-Festival feiert seinen 20. Geburtstag.

Auf Tournee: Jazz-Diva Dianne Reeves kommt nach Deutschland

Auf Tournee: Jazz-Diva Dianne Reeves kommt nach Deutschland

Dianne Reeves gehört zu den Grandes Dames des Jazz. 1956 in eine außergewöhnlich musikalische Familie – Vater, Mutter, Onkel, Cousin – hineingeboren, wurde ihre Liebe zum Gesang schon früh entdeckt. Als der Trompeter Chuck Terry sie hörte, engagierte er sie vom Fleck weg und so… Weiterlesen »Auf Tournee: Jazz-Diva Dianne Reeves kommt nach Deutschland

Peng-Festival in Essen: Starke Jazz-Frauen in Essen

Peng-Festival: Starke Jazz-Frauen in Essen

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Peng-Festival: Starke Jazz-Frauen in EssenEs gibt viele tolle Frauen im Jazz. Nur hat man manchmal den Eindruck, fallen ihre Namen viel zu selten. Das wollen sieben Musikerinnen mit einem Festival ändern, das den Knalleffekt schon im Namen trägt: Das erste Peng-Festival öffnet am kommenden Wochenende seine Tore zum Maschinenhaus in Essen. Zwei Abende zeigen Studentinnen und Absolventinnen der Folkwang Universität der Künste, was sie können und wollen damit auch demonstrieren, wie bunt und vielfältig die Musikrichtung im Ruhrgebiet ist. Nicht zuletzt soll das Weiterlesen »Peng-Festival: Starke Jazz-Frauen in Essen

Neu im Jazzregal: Georg Ruby und sein JassLab de Cologne mit Barbara Barth „eins und eins...“

Neu im Jazzregal: Georg Ruby und sein JassLab de Cologne mit Barbara Barth. Neu interpretiert: Songs von Hildegard Knef „eins und eins…“

Wer „eins und eins…” in den CD-Spieler legt, hört Barbara Barth und das fantastisch aufspielende, virtuos improvisierende JassLab de Cologne. Nicht etwa die raue Stimme der Hildegard Knef. Und das ist gut so. Es muss nicht immer das Original sein. Das zeigt das Jazz-Sextett eindrucksvoll.… Weiterlesen »Neu im Jazzregal: Georg Ruby und sein JassLab de Cologne mit Barbara Barth. Neu interpretiert: Songs von Hildegard Knef „eins und eins…“

Chris Gall by Mike Meyer-

!Tipp: Auf Tour: Jazz-Pianist und Komponist Chris Gall – solo, im Duo, Trio und mit Quadro Nuevo „Tango“.

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Chris Gall by Mike Meyer-

Fotonachweis: Mike Meyer

Er lernte Klassik und fand zum Jazz. Inzwischen ist Chris Gall nicht nur ein erfolgreicher Pianist, der sowohl solo – Anfang des Jahres erschien sein Debüt-Album „Piano Solo“ – als auch in verschiedensten Bands spielt, sondern auch als Komponist gefragt ist. Feuilletonscout sprach mit ihm vor einiger Zeit ausführlich über die Vielfalt in seiner Arbeit und Musik. Das Interview finden Sie hier.

Nun ist Chris Gall auf Tour – allein, zu zweit, zu dritt, in großer Formation und mit Quadro Nuevo bei ihrem großartigen Tango-Programm.Weiterlesen »!Tipp: Auf Tour: Jazz-Pianist und Komponist Chris Gall – solo, im Duo, Trio und mit Quadro Nuevo „Tango“.

Jazz: Diana Krall auf Tour

Jazz: Diana Krall auf Tour

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Jazz: Diana Krall auf TourVielleicht kann man es so ausdrücken: Die Musik wurde ihr in die Wiege gelegt und Jazz war ihre erste feste Nahrung. Das Elternhaus der Jazzpianistin und Sängerin Diana Krall war ausgesprochen musikalisch: Mutter und Vater spielten Klavier, die Oma war Sängerin, klassische Musik, aber auch Jazz waren allgegenwärtig. Schon im Alter von vier Jahren lernte auch Diana Krall Klavierspielen, mit 15 spielte sie in an ihrer High School in Vancouver in einer Jazz Combo.

Sie war gerade 17 Jahre alt, als Weiterlesen »Jazz: Diana Krall auf Tour

30 Jahre Mosel Musikfestival

30 Jahre Mosel Musikfestival

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30 Jahre Mosel MusikfestivalEs scheint Mode zu sein, klassische Konzerte landauf, landab im Ländlichen zu spielen, Scheunen, Kirchen, Klöster oder Weinkeller zu nutzen, um uns Zuschauern und – hörern ein ganz besonderes Musikerlebnis zu versprechen.

In diesem Jahr folgt auf einen musikalischen Sommer in Ostfriesland (s. Feuilletonscout vom 11. August 2015) nun das Mosel Musikfestival. Dabei existiert das eine wie das andere schon seit Jahrzehnten und erfreut sich Beliebtheit.

Vor 30 Jahren, 1985, Weiterlesen »30 Jahre Mosel Musikfestival

MUSIKFESTSTUTTGART beginnt heute

Rührig ist sie, die Internationale Bachakademie in Stuttgart. Rührig, weil ihr Arbeitsschwerpunkt auf der Veranstaltung diverser Konzertreihen liegt, sie im Rahmen der Musikvermittlung Meisterkurse, Gesprächskonzerte und Symposien anbietet und zusätzlich Trägerin so renommierter Ensembles wie der Gächinger Kantorei Stuttgart, dem Bach-Collegium Stuttgart und dem JSB… Weiterlesen »MUSIKFESTSTUTTGART beginnt heute

Musikalischer Sommer in Ostfriesland

Musikalischer Sommer in Ostfriesland

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Musikalischer Sommer in OstfrieslandZum 31. Mal erklingt quer durch Ostfriesland Musikalisches: Zu hören sind Kammerkonzerte in Schlössern, Burgen, Kirchen und Gulfhöfen entlang der Nordseeküste, zwischen Dollart und Jadebusen, dem Oldenburger- und Emsland sowie Klezmer-, Jazz- und Barockkonzerte, Kabarett und szenische Lesungen. Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ sind ebenso dabei wie Werke von Ligeti, Brahms, Beethoven oder Haydn sowie moderne Popklänge mit Liedern von Michael Jackson, Joe Cocker oder Amy Winehouse, gesungen a-capella.

30 Konzerte innerhalb von 24 Tagen präsentiert das älteste Klassik-Flächenfestival Deutschlands, bei dem seit Beginn vor 31 Jahren mehr als 800 Konzerte an rund 140 Spielstätten im schönen Nordwesten Deutschlands stattfanden.Weiterlesen »Musikalischer Sommer in Ostfriesland

Ein Moment mit … Jazzsängerin Barbara Barth

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Ein Moment mit ... Jazzsängerin Barbara BarthMit dem Jazz entdeckte sie den Variantenreichtum ihrer Stimme. Inzwischen komponiert die Sängerin auch selbst. Kürzlich erschien das Debütalbum „This is… von Barbara Barth, auf dem sechs Stücke aus ihrer Feder stammen.

Feuilletonscout: Sie haben sehr früh mit Musik angefangen. Wie haben Sie Ihre Liebe zur Musik, zum Gesang und schließlich zum Jazz entdeckt? Sie hatten zwar als Jugendliche Gesangsunterricht, aber begonnen hatten Sie ja zunächst mit einem Studium der Psychologie.
Barbara Barth: Das ist eine etwas längere Geschichte. Ich bin nicht so den ganz geradlinigen Weg gegangen. Angefangen mit dem Singen habe ich bereits in der Kindheit im Kinderchor. Schon damals hatte ich den Wunsch, Gesangsunterricht nehmen zu können und nahm ihn dann auch bei der Lehrerin des Chores, als ich 14 Jahre alt war. Das habe ich einige Jahre gemacht. Nebenbei hatte ich auch Klavier- und Querflötenunterricht. Bei uns in der Familie hat jeder ein Instrument gelernt, das war ganz normal. Ich komme zwar aus einem ganz kleinen saarländischen Dorf, aber das wiederum ist sehr musikalisch. Ich habe dort in einem Orchester gespielt und in der Big Band gesungen, in der Schule war es dann die Schulband. So wurde es immer mehr, und gleichzeitig habe ich auch meine Stimme immer mehr entdeckt und gemerkt, dass ich damit ganz gut umgehen kann. Nach dem Abitur war ich aber noch nicht so weit, dass ich mir zugetraut hätte, etwas mit Musik zu machen, obwohl ich schon darüber nachgedacht hatte. Aber ich fand mich nicht gut genug. So habe ich angefangen, Psychologie in Trier zu studieren. Allerdings hatte ich auch dort wieder Gesangsunterricht. Und dieser Lehrer hat mit mir Jazz gemacht. Der Jazz war im ersten Moment also mehr ein Zufallsprodukt. Aber ich war dann schnell angesteckt und habe gemerkt, dass ich beim Jazz meine Stimme ganz anders benutzen kann. Ich habe auf einmal viel weicher gesungen, konnte entspannter singen und viel mehr bei mir sein. Ich hatte das Gefühl, ganz nah an dem zu sein, was ich fühle. Das hat mir total gut gefallen. Wenn ich andere Sachen gesungen habe, hatte ich immer das Gefühl, ich müsste ganz viel nach draußen gehen, immer sehr laut, sehr fürs Publikum präsent sein. Der Jazz passte viel besser zu mir.

Ich habe dann immer mehr in diese Richtung gearbeitet, habe erste Projekte gegründet und neben dem Studium ganz intensiv geübt. Ich hatte auch wieder angefangen, Jazz-Klavierstunden zu nehmen, habe in Combos gespielt und Workshops gemacht. Die Rückmeldungen waren schließlich so gut, dass ich überlegte, wie ich meine Musik mit dem Psychologiestudium verbinden könnte. Mir wurde dann klar, dass sich beides nicht verbinden lässt, wenn ich Musik so machen möchte wie es sich gut für mich anfühlt, wie es mir gefällt und wie man es machen muss, um besser zu werden. Immer wenn ich nach Workshops am Montag wieder an der Uni war, habe ich gemerkt, dass ich die Musik vom Wochenende gar nicht loslassen wollte. Irgendwann habe ich mich dann entschieden, mich an Hochschulen für ein Jazzstudium zu bewerben, Aufnahmeprüfungen zu machen und zu sehen, ob man mich nimmt. Da war ich allerdings schon im achten Semester Psychologie und musste nur noch die Diplomarbeit schreiben und eine Prüfung ablegen. Ich machte meinen Studienabschluss im April und im Mai hatte ich die Aufnahmeprüfung an der Folkwang UdK in Essen. Beides lief parallel und ging dann reibungslos ineinander über.

Feuilletonscout: Mit „This is…“ liegt seit kurzem Ihr Debütalbum vor. Waren Sie zum Erscheinungstag aufgeregt?
Barbara Barth: An dem Datum konkret war ich nicht aufgeregt. Dass das Album im Januar 2015 veröffentlicht würde, stand ja schon im April 2014 fest. Es war dann zwischendurch immer wieder aufregend, wenn neue Schritte anstanden. Aber natürlich war es insgesamt sehr spannend.

Feuilletonscout: Wie war der Arbeitsprozess an dem Album?
Barbara Barth: Mit meinem Quintett arbeite ich ja schon sehr lange, seit Ende 2011, zusammen. Letztendlich hat sich alles zu diesem Album hinentwickelt. Es war gar nicht so, dass ich gedacht habe: Okay, ich möchte eine CD machen. Welche Stücke brauche ich dafür? Welche Band? Das Album war einfach der nächste Schritt. Das Programm hat sich mehr und mehr entwickelt, ich habe immer häufiger auch eigene Stücke komponiert und Auftritte organisiert. So sind wir immer mehr zusammengewachsen. Im Rahmen meiner Abschlussarbeit hatten wir dann auch einen Studiotermin. Dort haben wir die Stücke aufgenommen, die da waren. Daraus ist dann die CD geworden.Weiterlesen »Ein Moment mit … Jazzsängerin Barbara Barth