Lesung

Literatur: „Palermo Connection“ – Der erste Mafiaroman von Petra Reski

Literatur: „Palermo Connection“ – Der erste Mafiaroman von Petra Reski

GD Star Rating
loading...

Literatur: „Palermo Connection“ – Der erste Mafiaroman von Petra ReskiDer Vater kommt aus Polen, die Mutter aus Schlesien, sie selbst ist im Ruhrgebiet aufgewachsen. Nach dem Studium zog es Petra Reski allerdings nach Italien: Seit 1991 lebt sie in Venedig, als Journalistin und Autorin zahlreicher Bücher. Autobiographisches ist darunter, aber vor allem viel Stoff über die Mafia. Sachbücher, die zeigen, wie stark das organisierte Verbrechen in der Gesellschaft verankert ist – und dies nicht nur in der italienischen, sondern gleichermaßen in der deutschen. Immer wieder erhält und erhielt die Autorin Drohungen – indirekte in juristischer Form oder direkte durch offene Einschüchterungsversuche, wie z.B. bei einer Lesung in Erfurt, das als ein Zentrum der Geldwäsche gilt.

Mit „Palermo Connection“ legt Petra Reski nun erstmals einen Mafiaroman Weiterlesen »Literatur: „Palermo Connection“ – Der erste Mafiaroman von Petra Reski

Literatur und Lesung: Thomas Hettche "Pfaueninsel"

Literatur und Lesung: Thomas Hettche “Pfaueninsel”

GD Star Rating
loading...

Literatur und Lesung: Thomas Hettche "Pfaueninsel"„Monster!“ ruft im Jahr 1810 erschrocken Königin Louise aus, als sie auf Marie, das – historisch belegte – kleinwüchsige Schlossfräulein trifft. Und mit „Monster!“ müssen diese und ihr ebenfalls kleinwüchsiger Bruder Christian fortan leben, denn kaum acht Wochen nach ihrem Ausruf stirbt die Königin. Marie lebt jedoch weiter auf der Pfaueninsel, diesem künstlich angelegte Eiland zwischen Berlin und Potsdam mit seinen Palmen, Kängurus und Löwen, zwischen Prinzen, Südseeinsulanern, Riesen, Zwergen und Mohren, eingebettet in die Zeit der Befreiungskriege und Restauration, umgeben von der Gartenkunst Lennés und philosophischen Gesprächen. 70 Jahre umfasst ihr Leben auf der Insel, überschattet von einer tragischen Liebesgeschichte an dessen Ende sie alles verloren hat, was ihr lieb ist.Weiterlesen »Literatur und Lesung: Thomas Hettche “Pfaueninsel”

Literatur: Krimimarathon Berlin-Brandenburg vom 19. bis zum 23. November 2014

Literatur: Krimimarathon Berlin-Brandenburg vom 19. bis zum 23. November 2014

GD Star Rating
loading...

Literatur: Krimimarathon Berlin-Brandenburg vom 19. bis zum 23. November 2014Berlin-Brandenburgs größtes Krimifestival wird fünf. Doch wenn man es genau nimmt, dann hat das Berlin-Brandenburgische Krimifestival Geburtstag, denn erstmals geht das mörderische Vergnügen über die Berliner Stadtgrenzen hinaus ins Umland. Angefangen hatte es 2010 noch an einem Ort, dem Café und Restaurant Freiraum im Prenzlauer Berg, mehrere Stunden mit mehreren Autoren. Bereits ab dem zweiten Jahr weitete sich das Festival zeitlich und räumlich aus. Nun hieß es: mehrere Tage, noch mehr Autoren und viel mehr Orte in Berlin.Weiterlesen »Literatur: Krimimarathon Berlin-Brandenburg vom 19. bis zum 23. November 2014

Literatur: Håkan Nesser liest „Die Lebenden und Toten von Winsford“

Literatur: Håkan Nesser liest „Die Lebenden und Toten von Winsford“

GD Star Rating
loading...

Literatur: Håkan Nesser liest „Die Lebenden und Toten von Winsford“Maria, Mitte 50, hat von heute auf morgen ihre Familie verlassen: Ehemann Martin, einen egozentrischen Professor, der gern ein Auge auf seine jungen Studentinnen wirft, zwei erwachsene Kinder, die auch nichts mehr von ihr wissen wollen. Mit ihrem Hund Castor kam sie von Schweden ins kleine südenglische Winsford in Exmoor, mitten im November, und mietet sich in ein eher ungemütliches Haus am Rand des Ortes ein. Misstrauisch beäugt von den Dorfbewohnern, die mit der vermeintlichen Strohwitwe, die täglich im Nieselregen spazieren geht, so recht nichts anfangen können. Und für Maria zur Bedrohung werden. Passierend doch zunehmend merkwürdige Dinge um sie herum: tote Vögel liegen vor ihrer Tür und Hund Castor verschwindet für ein paar Tage. Dabei will sie das Tier doch eigentlich nur überleben…Weiterlesen »Literatur: Håkan Nesser liest „Die Lebenden und Toten von Winsford“

David Klein Quintett: "My Marilyn" im Konzert mit Hannelore Elsner und Truman Capotes "Ein bildhübsches Kind"

David Klein Quintett: “My Marilyn” im Konzert mit Hannelore Elsner und Truman Capotes “Ein bildhübsches Kind”

GD Star Rating
loading...

David Klein Quintett: "My Marilyn" im Konzert mit Hannelore Elsner und Truman Capotes "Ein bildhübsches Kind"Er war dicht dran, an den Stars seiner Zeit: Truman Capote traf sie in den 40er, 50er und 60er Jahren, hörte ihnen zu, verewigte sie in kleinen literarischen Porträts. Marilyn Monroe war eine von ihnen, und sie war auch eine wirkliche Freundin von Capote. Den Tag, als ihre alte Schauspiellehrerin starb, verbrachten die beiden zusammen: Er beginnt auf dem Friedhof und endet in einer Kneipe. Die Stunden, die der Schriftsteller mit der sensiblen, selbstkritischen Monroe verbringt, hielt er in seinem Text „Ein bildhübsches Kind“ fest und ermöglicht dem Leser damit einen Einblick hinter die Fassade des Filmstars.Weiterlesen »David Klein Quintett: “My Marilyn” im Konzert mit Hannelore Elsner und Truman Capotes “Ein bildhübsches Kind”

Literatur: Robert Seethaler "Ein ganzes Leben"

Literatur: Robert Seethaler “Ein ganzes Leben”

GD Star Rating
loading...

Literatur: Robert Seethaler "Ein ganzes Leben"Andreas Egger kam mit vier Jahren in das Dorf im Tal. Anfang des letzten Jahrhunderts Waise, nahm ihn der Schwager der toten Mutter auf. Lieben tut er ihn nicht. Andreas Egger erwarten eine lieblose Kindheit mit Schlägen, von denen er ein hinkendes Bein zurückbehält. Doch Andreas lebt sein Leben weiter, wächst heran, bleibt Außenseiter, wird dank seiner Größe und Kraft Hilfsarbeiter, verliebt sich in Marie und verliert diese Liebe wieder. Ein bescheidenes Einkommen ermöglicht ihm, ein kleines Grundstück zu pachten. Als die ersten Seilbahnen gebaut werden, findet Andreas dort Arbeit, denn dank seines kürzeren Beines kann er an Hängen gerade gehen. Dann kommen Krieg und acht Jahre Gefangenschaft. Danach hat sich das Dorf verändert, Fernsehen und Touristen halten Einzug in den Ort. Weiterlesen »Literatur: Robert Seethaler “Ein ganzes Leben”

Literatur: Frl. Krise, Frau Freitag „Übertrieben tot“

Literatur: Frl. Krise, Frau Freitag „Übertrieben tot“

GD Star Rating
loading...

Literatur: Frl. Krise, Frau Freitag „Übertrieben tot“Maulende Schüler, die mit einem Schuss krimineller Energie ausgestattet sind und zu allem Überfluss schwimmt im See eine Leiche. Die Klassenfahrt fernab vom rauen Berliner Schulalltag im idyllischen Brandenburg, zwischen Wiesen und Feldern, hat sich Frl. Krise anders vorgestellt: Grillen, Floß fahren, Wandern. Eine Vorstellung, die Frau Freitag an ihrer Kollegin gar nicht nachvollziehen kann. Was soll an einer Klassenfahrt bitte toll sein!Weiterlesen »Literatur: Frl. Krise, Frau Freitag „Übertrieben tot“

Literatur: Internationales Krimifestival „Mord am Hellweg“

Literatur: Internationales Krimifestival „Mord am Hellweg“

GD Star Rating
loading...

Literatur: Internationales Krimifestival „Mord am Hellweg“Es wird gemordet in der Hellweg- Region zwischen Lünen, Unna und Lippstadt, Hamm und Schwerte. Und das noch einen Monat lang. Denn es sind internationale Krimiwochen in der Region – ein Festival, das nicht nur schon bereits zum siebten Mal stattfindet, sondern mittlerweile, trotz seiner Verankerung in der Region, international Gäste anzieht und als das größte Krimifestival Europas gilt.

Der Hellweg – abgeleitet von der griechischen Göttin der Unterwelt Hel – wird auch gern Toten- oder Höllenweg genannt. Die bekannteste Route in Deutschland läuft entlang der heutigen B 1 bzw. A 40 und A 44 von Duisburg über Essen, Dortmund, Unna nach Paderborn.Weiterlesen »Literatur: Internationales Krimifestival „Mord am Hellweg“

Deutscher Buchpreis an Lutz Seiler und seinen Roman „Kruso“

Deutscher Buchpreis an Lutz Seiler und seinen Roman „Kruso“

GD Star Rating
loading...

Deutscher Buchpreis an Lutz Seiler und seinen Roman „Kruso“Hiddensee im Jahr 1989. Edgar ist aus seinem Leben ausgestiegen und arbeitet auf der Insel in einer Gaststätte, die von anderen Aussteigern betrieben wird, als Abwäscher. Hiddensee, das war damals die Insel der anders Denkenden, der Vorhof der Freiheit, Hort derjenigen, die sich mit dem Gedanken an Flucht trugen.Weiterlesen »Deutscher Buchpreis an Lutz Seiler und seinen Roman „Kruso“

Literatur und Lesung: Ulrike Draesner “Sieben Sprünge vom Rand der Welt”

GD Star Rating
loading...

Literatur und Lesung: Ulrike Draesner "Sieben Sprünge vom Rand der Welt" Krieg und Flucht – in Ulrike Draesners Roman „Sieben Sprünge vom Rand der Welt“ müssen zwei Familien mit diesem Trauma fertig werden. Da ist zum einen die Familie um Simone Grolmann. 52 Jahre alt, angesehene Professorin, alleinerziehend mit Angst vor Schnee und ihr Vater Eustachius, 83 Jahre alt. Er war es, der 17 Jahre vor Simones Geburt mit seiner Mutter und dem behinderten Bruder Emil im Kriegsjanuar 1945 durch eine eiskalte Nacht stapft, mit Pappkoffern auf der Flucht im Breslauer Wald. Und da ist zum anderen die Familie Nienaltowski, Weiterlesen »Literatur und Lesung: Ulrike Draesner “Sieben Sprünge vom Rand der Welt”

Opernmord! Golden Twenties! Maja Fluri & Friends eröffnet den Salon-Winter

GD Star Rating
loading...

Opernmord! Golden Twenties! Maja Fluri & Friends eröffnet den Salon-Winter Die Sopranistin und Salonière Maja Fluri startet mit einem fulminanten Doppelpack in Berlin:

Opernmord auf dem Maskenball heißt es am 2. Oktober: Tanja Stern liest aus ihrer Novellentrilogie „Opernmorde“, umrahmt von den passenden Szenebildern von Matthias Wunsch während Maja Fluri Arien von Puccini, Bizet, Gounod, Verdi beisteuert. Und irgendwo im Publikum wartet der Verschwörer…Weiterlesen »Opernmord! Golden Twenties! Maja Fluri & Friends eröffnet den Salon-Winter

Literatur und Lesung: Susanne Schädlich: "Herr Hübner und die sibirische Nachtigall"

Literatur und Lesung: Susanne Schädlich “Herr Hübner und die sibirische Nachtigall”

GD Star Rating
loading...

Literatur und Lesung: Susanne Schädlich: "Herr Hübner und die sibirische Nachtigall"Es war üblich, dass sich die Gefangenen über Klopfzeichen austauschten: Name, Adresse. Sollte einer von beiden wieder herauskommen, konnte er die Angehörigen des anderen verständigen. Und so klopften sich 1948 auch der 21 Jahre alte Liberaldemokrat Dietrich Hübner und die 43 Jahre alte Operettensängerin und Schauspielerin Mara Jakisch Nachrichten zu. Ihn brachte sein politisches Engagement, ein Vergehen, dass die sich damals bereits formierende SED nicht dulden konnte, hinter Gittern, sie die Anschuldigung, für die westlichen Besatzungsmächte spioniert zu haben. Beide wurden sie zu 25 Jahre Arbeitslager verurteilt: er in Bautzen, sie kommt in den Gulag nach Sibirien. Als sie endlich wieder frei waren, kamen beide in die Bundesrepublik. Doch begegnet sind sich Dietrich Hübner und Mara Jakisch nie.Weiterlesen »Literatur und Lesung: Susanne Schädlich “Herr Hübner und die sibirische Nachtigall”