Hamburg

"Deutschstunde" von Siegfried Lenz am Thalia Theater Hamburg

“Deutschstunde” von Siegfried Lenz am Thalia Theater Hamburg

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"Deutschstunde" von Siegfried Lenz am Thalia Theater HamburgAls die Proben begannen, starb Siegfried Lenz. Sein Roman „Deutschstunde“ brachte das Thalia Theater in Hamburg dennoch auf die Bühne und heimste viel positive Kritik ein.

Siegfried Lenz schrieb seinen Roman im Jahr 1968. Darin muss Siggi, Insasse einer Besserungsanstalt, einen Aufsatz über die „Freuden der Pflichterfüllung“ schreiben. Da ihm dazu nichts einfällt, gibt er ein leeres Heft ab, was ihm Arrest einbringt. Hier beginnt Siggi zu schreiben – über seinen Vater, der den nördlichste Polizeiposten Deutschlands innehatte, dessen Freundschaft zum Maler Max Ludwig Nansen (in Anlehnung an Emil Nolde) und des Vaters Auftrag, das von den Nazis über jenen Maler verhängte Malverbot zu überwachen. Weiterlesen »“Deutschstunde” von Siegfried Lenz am Thalia Theater Hamburg

Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle: "Max Beckmann. Die Stillleben."

Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle: “Max Beckmann. Die Stillleben.”

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Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle: "Max Beckmann. Die Stillleben."Denkt man an Max Beckmann, sieht man vor allen seine figürliche Malerei: die Portraits, vor allem seiner Frauen Minna Tube und Quappi, und Selbstportraits, aber auch seine mythologischen Werke, seine Triptychen und Landschaften. Eher selten hört man von Max Beckmann als Maler von Stillleben. Und doch ziehen sie sich durch das Werk des Künstlers: in den frühen Gemälden ebenso wie in denen der Jahre des Ersten Weltkriegs, der Frankfurter Zeit, wo der Künstler ein Meisteratelier an der Kunstschule des Städel-Museums leitete, während des Amsterdamer Exils nach 1937 und im Exil in den USA, wo er die letzten drei Jahre seines Lebens verbrachte. Er starb 1950 an einem Herzinfarkt 66-jährig mitten in Manhattan auf der Straße.Weiterlesen »Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle: “Max Beckmann. Die Stillleben.”

Ein Moment mit … Yul Anderson

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Ein Moment mit ... Yul AndersonAls er 17 Jahre alt war, schenkte ihm seine Mutter die erste Gitarre, mit 12 tourte er bereits durch die San Francisco Bay, spielte mit Earthquake, Eddie Money und Ray Charles. Als Yul Anderson 14 Jahre alt war, brachte er sich das Klavierspielen bei. Bereits in den achtziger Jahren zog es Anderson nach Europa. Er ging nach Florenz, engagierte sich bei Amnesty International und rief dort den Multi-Cultural Entertainment Circuit ins Leben, eine Benefizkonzertreihe, die ihn durch Spanien, Frankreich, Italien, die Schweiz und Deutschland führte. 2002 war er a Soundtrack von John Malcovichs Regiedebut „The Dancer Upstairs“ (Der Obrist und die Tänzerin) beteiligt.
Heute lebt Yul Anderson in Kopenhagen.

Anlässlich seiner Konzerte in Deutschland gab der Künstler Feuilletonscout ein kurzes Interview.

Ein Moment mit ... Yul AndersonFeuilletonscout: You say the following about your concerts: „When people come to my performances they should be prepared to take a musical journey, a flight through a personal universe of rhythm and blues blended with classical, rock, jazz and all kinds of improvised sounds. My wish is to give the audience pure music created in the moment”.
Do you know in advance what is going to happen during a concert evening? What you will be playing? Or is the entire concert an improvisation?
Yul Anderson: The performance of my expression through music is as breathing. We know that we are breathing but have experiences Weiterlesen »Ein Moment mit … Yul Anderson

"Tatajana" von John Neumaier: Uraufführung bei den 40. Hamburger Ballett Tagen

“Tatjana” von John Neumaier: Uraufführung bei den 40. Hamburger Ballett Tagen

„Eugen Onegin“ ist eines der berühmtesten Werke von Alexander Puschkin (1799 – 1837). Die gleichnamige Oper von Tschaikowsky aus dem Jahr 1876 ist nicht minder bekannt. Als der Choreograph John Cranko 1965 am Stuttgarter Ballett eine getanzte Fassung vorlegte (damals mit Marcia Haydée in der… Weiterlesen »“Tatjana” von John Neumaier: Uraufführung bei den 40. Hamburger Ballett Tagen

Tanz: The Flying Steps: „Red Bull Flying Illusion“

Breakdance meets Klassik… Breakdance ist total 80er? The Flying Steps zeigen seit Jahren, dass nur das Denken, dies könnte so sein, antiquiert ist. Die elf Tänzer aus Berlin verbinden Urban Dance und Breakdance mit Klassik. Sie tanzen zum „Wohltemperierten Klavier“ von Johann Sebastian Bach ebenso… Weiterlesen »Tanz: The Flying Steps: „Red Bull Flying Illusion“

Doppelausstellung in Hamburg über die Pionierinnen der Rauminstallation: “GEGO. Line as Object” und “EVA HESSE. One More than One”

Beide sind sie in Hamburg geboren und beide verließen die Stadt Ende der dreißiger Jahre: Eva Hesse (1936 – 1970) und Gertrud Goldschmidt (1912 – 1994), genannt Gego. Erstere kam mit ihren Eltern nach New York, die zweite landete nach dem Ende ihres Architekturstudiums in… Weiterlesen »Doppelausstellung in Hamburg über die Pionierinnen der Rauminstallation: “GEGO. Line as Object” und “EVA HESSE. One More than One”

Musik: Mark Lanegan live in Köln und Hamburg

Die Karriere hätte auch anders aussehen und früh zu Ende sein können. Mark Lanegan, 1964 im Bundesstaat Washington geboren, steckte mit 18 Jahren im Drogensumpf und landete deswegen sogar im Gefängnis. Doch bekam er die Kurve noch und durch die Freundschaft mit Van Conner begann… Weiterlesen »Musik: Mark Lanegan live in Köln und Hamburg

Eine Geschichte von Krankheit, Tod und Wissenschaft: Das Medizinhistorische Museum Hamburg. Eröffnung heute.

Bis zu 1800 Leichen lagen pro Jahr auf den kalten Tischen mit der Abflussrinne im Seziersaal des Universitätskrankenhauses Eppendorf in Hamburg. Von 1926 bis 2006 untersuchten in dem großen, lichtdurchfluteten Raum Mediziner die Toten, um unnatürliche Todesursachen zu enträtseln oder um die Arbeit anderer Ärzte… Weiterlesen »Eine Geschichte von Krankheit, Tod und Wissenschaft: Das Medizinhistorische Museum Hamburg. Eröffnung heute.

Oper “Der Meister und Margarita” in Hamburg

Der Teufel geht um im Moskau der dreißiger Jahre und jedem, der ihm begegnet, blüht Böses. Nur der Meister, ein verzweifelter Schriftsteller, und seine Margarita scheinen gefeit. Die Liebenden stehen offensichtlich unter dem merkwürdigen Schutz des Diabolischen. Michail Bulgakov, 1891 in Kiew geboren und 1940… Weiterlesen »Oper “Der Meister und Margarita” in Hamburg

Sascha Ring und Apparat: „Krieg und Frieden“ , Klangbilder in Hamburg, Köln und Berlin

Als Sebastian Hartmann, derzeit Intendant des Schauspiels Leipzig, für die Ruhrfestspiele 2012 in Recklinghausen Tolstois Mammutwerk „Krieg und Frieden“ auf die Bühne bringen sollte, machte er seinem Ruf als einer der innovativsten deutschen Theaterregisseure zu gelten, alle Ehre: Er sprach den Sound-Bastler und Klangforscher Sascha… Weiterlesen »Sascha Ring und Apparat: „Krieg und Frieden“ , Klangbilder in Hamburg, Köln und Berlin