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Burghart Klaußner ist vor allem als Filmschauspieler bekannt, z. B. als Richter in „Der Vorleser“ oder in der Rolle des Pastors in Michael Hanekes „Das weiße Band“. Auch auf der Bühne feiert Klaußner Erfolge, zuletzt als Schillers „Don Carlos“ und Dorfrichter Adam in Kleists „Der zerbrochene Krug“. NachHamburg und Bochum, wo er sein erstes, eigenes Stück „Marigold“ inszenierte, wechselt er nun erneut die Seiten: In Dresden bringt er Henrik Ibsens „Baumeister Solness“ auf die Bühne.

Halvard Solness ist Architekt. Gelernt hat er bei Knut Brovik, dessen Platz er schon bald einnahm, während Brovik sich damit begnügen musste, nun seinerseits bei seinem ehemaligen Schüler angestellt zu sein. Zu den Mitarbeitern gehören zudem Kaja Fosli, Buchhalterin, und Ragnar Brovik, Sohn von Knut und begnadeter Zeichner. Er ist mit Kaja verlobt. Schließlich taucht die junge Hilde auf. Zehn Jahre zuvor hatte Solness ihr ein Schloss versprochen, das sie nun vom alternden Baumeister einfordert – inklusive des Kranzes zum Richtfest in schwindelerregender Höhe.

Der Deutschlandfunk positiv: „Klaußner peppt dieses so bedächtig tief gründelnde Stück nicht aktualisierend auf, sondern nimmt es in seiner altmodischen Verblasenheit ernst. […] nur klares, einfaches Schauspielerspiel mit viel Spannung in und zwischen den Figuren. Klaußners ungemein präzise Dialogregie, ja selbst die zuweilen etwas arg konventionell wirkenden Arrangements wirken bei diesem Stück durchaus angemessen.“

Baumeister Solness
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Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2
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