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Viel zu schreiben braucht man eigentlich nicht: Bob Dylan hat ein neues Album herausgebracht. „Tempest“ heißt es, und es ist das 35. des siebzigjährigen Musikveteranen, der in diesem Jahr sein 50. Bühnenjubiläum feiert. „Altersmilde“ soll es sein, so die Feuilletons, eine Hommage an John Lennon und den Untergang der Titanic enthalten.

Zeit online dazu: „Mit so schnöden Kriterien wie Originalität allerdings lässt sich seiner Kunst ohnehin nicht beikommen. Die Erfindungen sind alle schon gemacht, die Grenzen überschritten, nicht zuletzt von ihm selbst, was bleibt, ist die Zwiesprache mit dem Erbe. Noch einmal bereist Dylan die Traditionen, die ihn hervorgebracht haben, und dass das meiste, was er von dort mitbringt, so klingt, als habe man es anderswo schon einmal gehört, stört kein bisschen.

FAZ net konstatiert: „Es ist ein grandioses Pop-Album geworden. Das rein Religiöse ist nicht seine Antithese, sondern sein doppelter Boden. „Tempest“ ist durchtränkt von religiöser Metaphorik, aber es ist keineswegs ein religiöses Album. Oder wir müssen an Kunstwerken wie diesem lernen, dass wir nicht mehr wissen, was eine rein religiöse und was eine bloß profane Äußerung ist.“

n-tv online lobt: „Der König der Singer/Songwriter, Bob Dylan, hat ein neues Werk geschaffen. Von Country Swing bis zu Ragtime ist da – fast alles – drauf zu hören. Don’t miss!“

CD-Cover “Tempest”

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Bob Dylan “Duquesne Whistle” vom Album “Tempest”