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Barockmusik aus Italien: Aus der Zeit um 1700 sind viele Kammerduette erhalten, die damals vielfach in ganz Europa entstanden, aber vor allem in Rom stark verankert waren. Zwei Sänger, zwei Geigen, Cello, Laute und ein Tasteninstrument reichten für die Liebeslieder und –klagen der Epoche.

Die Countertenöre Philippe Jaroussky und Max Emanuel Cencic widmen sich nun unter der Leitung von William Christie diesen Arien. Während Jaroussky den Part für den Sopran übernimmt, ergänzt Cencic mit tieferer Stimme „so ideal, dass selbst die Binnenspannung einzelner Silben bei beiden identisch ist“, schreibt die ZEIT (52/2011). Und ergänzt: „Zugegeben, manchmal fehlt einem eine etwas leidenschaftliche Nummer zwischen all den noblen Liebesklagen. Aber sie sollten ja auch nicht überwältigen und nur bezaubern.“

Duetti – Philippe Jaroussky, Max Emanuel Cenci
Les -Arts Florissants
Ltg. William Christie
(EMI)