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Das 17. Jahrhundert: In Europa tobten Kriege und die Pest. In Italien schuf Claudio Monteverdi die ersten Opern, in England komponierte Henry Purcell wunderschöne Lieder und in Frankreich entstanden mit Jean-Baptiste Lully die ersten Orchesterwerke. Und im deutschsprachigen Raum? Dort gab es einen Johann Heinrich Schmelzer (ca. 1620-1680), österreichischer Geiger und Komponist, der die meiste Zeit seines Lebens am Habsburger Hof Leopold I. verbrachte. Sein überwiegend aus Ballett- und Kammermusiken bestehendes Werk gilt als bedeutend für die Entwicklung von Sonate und Suite.

Das Freiburger BarockConsort spielt unter dem Titel „Barockes Welttheater“ auf seiner neuen CD Werke von Johann Heinrich Schmelzer.

Die ZEIT (26/2012) lobt: „Obwohl Schmelzer […] extrem kurzweilig schrieb, verheizen sie sein „Sonate e Balletti“ nicht in einem der möchtegernjazzigen Unterhaltungsprogramme, mit den sich derzeit viele Barockensembles marktgängig machen. […] Hier wurde an jedem Ton gefeilt, um dann in größerer Freiheit sich durchs 17. Jahrhundert zu bewegen wie durch eine Gegenwart.“

Freiburger BarockConsort “Barockes Welttheater”

„Barockes Welttheater“ -Werke von Johann Heinrich Schmelzer
Freiburger BarockConsort
(Harmonia Mundi)

Bei amazon mit Hörbeispielen

Homepage Freiburger BarockConsort

Klangbeispiele

Hille Perl – Gambe; Georg Philipp Telemann – Doppelkonzert a-Moll TWV 52: a 1