Feuilletonscout

Wenn lahme Gäule das Laufen anfangen. Mick Herron “Dead Lions”

Der zweite Band aus der Jackson Lamb – Reihe zeigt: Mick Herron hält das 1a-Niveau seines fulminanten Debüts. Rezension von Barbara Hoppe. Es ist eigentlich alles wie im ersten Band und doch ganz anders. Nicht alle lahmen Gäule – Slow Horses – sind noch an… Weiterlesen »Wenn lahme Gäule das Laufen anfangen. Mick Herron “Dead Lions”

Garten der Formen

Eine poetische Annäherung an die Geometrie “Der Garten der Formen” von Linda Wolfsgruber und Jorge Luján

Rezension von Julia Feurich.

Der seit 2006 bestehende Verlag für Illustration „Kunstanstifter“ ist bekannt für seine überaus kreativen und ästhetischen Bilderbücher für Kinder und Erwachsene. Der Fokus liegt auf der Bildgestaltung als wichtigstes Kriterium, um veröffentlicht zu werden, wobei selbstverständlich die ausgewählten Texte nicht minder begeistern.

„Unter den Elenden und Armen Berlins“

„Wie bereits erwähnt, muß den Idioten alles konkret veranschaulicht werden und so wimmeln denn die Schulstuben von Bildern und Erklärungsgegenständen. Bei der geringen Schülerzahl jeder Klasse können sich die zwei Lehrer und zwei Lehrerinnen  […] mit jedem Kinde eingehend und genug beschäftigen.“

So schreibt der erst 24-jährige Journalist Hans Richard Fischer in seinem Buch „Unter den Armen und Elenden Berlins“ aus dem Jahr 1887 über

Herzlichen Glückwunsch, Pieke Biermann, zum Preis der Leipziger Buchmesse für die beste Übersetzung!

Für ihre kongeniale Übersetzung des Sprachfeuerwerks „OREO“ der amerikanischen Autorin Fran Ross erhielt Pieke Biermann den diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse für die beste Übersetzung. Aus dem Urteil der Jury:„Fran Ross führt ihre Leser in ein widersprüchliches Amerika. Wie Pieke Biermann diesen temperamentvollen Text voller… Weiterlesen »Herzlichen Glückwunsch, Pieke Biermann, zum Preis der Leipziger Buchmesse für die beste Übersetzung!

Back to the roots: Benjamin Bernheim singt einen exemplarischen Faust in der „Ur-Fassung 1859“ mit gesprochenen Dialogen

Rezension von Ingobert Waltenberger.

Das CD-Buch aus einer der innovativsten Klassik-Werkstätten, Bru Zane, mit Gounods „Faust“, Vol. 22 der Edition, bezeugt nichts weniger als eine musikhistorische Großtat. Es geht um das Verständnis der Entwicklung der französischen Oper im 19. Jahrhundert

Kulturtipp: Pianistin Layla Ramezan mit einem musikalischen Tableau aus Ost und West in Berlin

Im letzten Jahr begeisterte Layla Ramezan mit ihrem Album „100 years of Iranian Piano Music Vol. 2“ die Presse.

Am 11. März 2020 spielt die Pianistin Auszüge des Albums sowie Werke traditioneller französischer Komponisten, die starken Einfluss auf die iranischen Kompositionen hatten. Das Konzert wird die Form eines musikalischen “Tableaus” haben, in dessen Verlauf die verschiedenen Stücke gemischt werden, unterbrochen von elektronischen Intermezzi und Improvisationen.

Aja Gabel Das Ensemble

Musik und Liebe in „Das Ensemble“

Rezension von Barbara Hoppe.

Sie sind jung und sie sind ehrgeizig: Jana, Brit, Daniel und Henry sind 1994 zwischen 20 und 25 Jahre alt und auf dem besten Weg, Weltklassemusiker als Streichquartett zu werden. Wenn, ja wenn sie sich nicht selbst im Weg stehen, diszipliniert bleiben und sich weiterhin blind aufeinander verlassen können. Aber genau das ist das Problem: Wie lange…