“Frauenherz” – eine vielversprechende Multimedia-Werkschau

Von Carsten Schmidt. Kein Werk ist es, keine einzelne Linie oder klare Form. Auch die Textart ist nicht einheitlich. Die österreichische Autorin Michaela Debastiani hat sich in der Vergangenheit unter dem Namen M. Hundsberger einen Namen als Drehbuch- und Reportage-Autorin sowie Fachfrau für Kommunikation gemacht und legt nun mit ihrem Debüt „Frauenherz“ nicht ein Prosastück, […]

Fliegende Bilder und Tänzer. „Flying Pictures“ nach Modest Mussorgsky

Die Halle bebt, das Publikum ist euphorisch. Das Museum für Gegenwart in Berlin, der Hamburger Bahnhof, ist Schauplatz der „Flying Pictures“ nach Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“.  Von Barbara Hoppe. Während der Ouvertüre werden leuchtende Bilderrahmen herabgelassen, umtanzt von zwei Männern mit weißen Handschuhen. Sie bereiten die Ausstellung vor. Das letzte Staubkörnchen wird anmutig fortgewischt. Der […]

Franz Schubert: „Oktett“: Eine kühn akzentuierte, dynamisch fein austarierte Neudeutung mit Isabelle Faust und einem trefflichen ad hoc Ensemble

Von Ingobert Waltenberger. Es gibt Musiker, die mit ihrer Radikalität erstaunen, manchmal sogar verstören. Nikolaus Harnoncourt war lange Zeit einer dieser polarisierenden Künstler, eine andere ist die Geigerin Isabelle Faust. Bei der Aufnahme von Schuberts Oktett spielt sie auf ihrer Stradivarius „Sleeping Beauty“, ihr vibratoarmes bis –loses Spiel kultivierend. Die sachliche, gleichsam distanzierte Phrasierung sowie […]

„Jack’s Jack“ ist die erste Einzelausstellung in Europa mit Werken des großartigen Jack Whitten

Eine Ausstellung, die man gesehen haben muss findet Barbara Hoppe. Alles auf diesen Bildern ist Farbe. Nicht Stein, nicht Glas, nicht Porzellan. Auch wenn es so aussieht und man am liebsten mit den Fingern darüber streichen möchten, vielleicht sogar ein bisschen kratzen, um sich eine bunte vermeintliche Glasscherbe als Souvenir mit nach Hause zu nehmen. […]

Mord als Handwerkskunst: „Die Plotter“ von Un-Su Kim

Rezension von Barbara Hoppe. „Schmutzig, ranzig, eklig, widerwärtig. Das war der Fleischmarkt. […] Die Endstation für gefallene Blätter. Fälscher, Geldwäscher, Kopfjäger, Ärzte ohne Zulassung, Kredithaie, Schmuggler, Cleaner, Zuhälter, Versicherungsbetrüger, Drogendealer, Organhändler, Waffenschieber, Leichenbeseitiger, Auftragskiller, Jäger, Söldner, Tracker, Mittelsmänner, Diebe, Stricher, Gangster, korrupte Polizisten, Whistleblower und Wendehälse […] Rache konnte man hier kaufen, Freude, Untergang, Wiederauferstehung […]

„Nicht nur jedes einzelne Lied malt uns eine Geschichte, sondern sie alle zusammen malen in meiner Phantasie ein großes Gemälde mit allen möglichen Farben.“

Die Sopranistin Kateryna Kasper und Pianist Hilko Dumno entführen auf ihrem aktuellen Album den Zuhörer in Kinder- und Märchenländer. Barbara Hoppe sprach mit der Sängerin. Feuilletonscout: Es geht in erster Linie nicht um „Berühmtheit“ oder „Perfektionismus“, sondern ums Humane, Originelle, Individuelle, heißt es in den Statuten von TYXart, dem Label, wo Ihre aktuelle CD erschienen […]