Feuilletonscout

Menschen im Museum. Kolumne von Susanne Falk

Menschen im Museum: “Wiener Vielfalt”

Kolumne von Susanne Falk. Spätestens seit dem Sieg von Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest 2014 ist die queere Community auch ins Bewusstsein der breiten Bevölkerung Österreichs vorgerückt. Unvergessen der Anblick von Conchita als Werbetestimonial einer sonst recht konservativ auftretenden Bank wenige Monate nach ihrem… Weiterlesen »Menschen im Museum: “Wiener Vielfalt”

Daniela Danz liest aus … “Wildniß”

Im Rahmen des Projekts „Neustart Kultur“ stellen Autorinnen und Autoren, die vom Deutschen Literaturfonds gefördert wurden, ihre Arbeit unter dem Titel „Hundert Autoren präsentieren ihre Arbeit im Internet“ vor.

Leidenschaftliches Manifest: „A Charakter of quiet“

Simone Dinnerstein spielt Musik von Philip Glass und Franz Schubert. Rezension von Ingobert Waltenberger.

In New York herrschte Corona-bedingt lange Zeit strenge Isolation. Betuchtere Leute verließen die Metropole in Richtung Long Island oder Florida und zogen sich so ins Private zurück. Im Juni folgten Ausgangssperren nach Ausschreitungen infolge der Tötung von George Floyd. Es sollen die ersten seit 1943 gewesen sein. Kultur und Tourismus liegen nach wie vor komplett lahm, die Arbeitslosenquote liegt bei 18,3%. Die FAZ titelte Anfang August über den Zustand der an Widerstandskraft reichen Metropole nicht unpassend: „Zwischen Utopie und Apokalypse.“
Für manche Künstler mutieren in so einer Lage auf einmal die eigenen vier Wände …

Statt Kino: Wir gehen ins Konzert!

Live-Konzert mit Sir Simon Rattle und Robin Ticciati heute, am 7.11.2020 um 20 Uhr, im Video-Stream aus der Berliner Philharmonie.

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) begrüßt Sir Simon Rattle zurück an seinem Pult. Der Brite dirigiert Gustav Mahlers ›Das Lied von der Erde‹ in einer kammermusikalischen Fassung; in den Solopartien sind die Mezzosopranistin Magdalena Kožená und der Tenor Andrew Staples zu hören.

Mit Cowboyhut, Sheriffstern und Mauser in Island: Joachim B. Schmidt: “Kalmann”

Rezension von Barbara Hoppe. „Noch nie habe ich die Kontrolle über eine Romanfigur so sehr verloren wie über ihn“, sagt Joachim B. Schmidt, geboren in Graubünden, wohnhaft in Reykjavik, über Kalmann, Held seines vierten Buchs. Aber kein Grund zur Sorge. Kalmann schafft das ganz prima… Weiterlesen »Mit Cowboyhut, Sheriffstern und Mauser in Island: Joachim B. Schmidt: “Kalmann”

Menschen im Museum. Kolumne von Susanne Falk

Menschen im Museum “Was uns fehlt”

Kolumne von Susanne Falk.

Oft ist es ein Zuviel an Dingen, das sich in meinem Kopf ansammelt. Ein munteres Durcheinander von Wortfetzen, Bildern und Eindrücken aller Art, die sich nachts als absurdes Sammelsurium realer Zutaten zu einem traumhaften Brei vermengen und dann heiratet man plötzlich Hansi Hinterseer oder verpasst den Zug nach Venedig. Wobei ich gestehen muss, dass das mit dem Zugverpassen im Traum viel stressiger war als meine imaginäre Ehe mit Hansi, in der ich offenbar …

Spannung aus Korea: „Heißes Blut“ von Un-Su Kim

Rezension von Barbara Hoppe. Vor zwei Jahren veröffentlichte der Europa Verlag den Roman eines koreanischen Autors, der aufmerken ließ. „Die Plotter“ handelt von einem Profikiller in Seoul. Es geht um persönliche Ehre, um Berufsethos und eine Profikillerszene, die im Umbruch ist. Dem Ganzen gab man… Weiterlesen »Spannung aus Korea: „Heißes Blut“ von Un-Su Kim

Statt Kino: »Du liebe Zeit!« – Ein Mutter-Tochter-Projekt mit Hedwig Rost und Clara Baesecke

Von Stephan Reimertz.

Das Gesamtkunstwerk als Kurzfilm! Eine poetisch-musikalisch-dokumentarische Reise in und durch die Zeit, das präsentieren Hedwig Rost, Violinistin und Direktorin der Kleinsten Bühne der Welt, und ihre Tochter, die Cellistin Clara Baesecke, in ihrem experimentellen Kurzfilm Du liebe Zeit!, der als Mutter-Tochter-Projekt parallel in Pullach bei München und Berlin aufgenommen und produziert wurde.

Wieder entdeckt: “Ljuben Stoev – Und die im Dunkeln sieht man nicht”

2016 starb in Sofia der bulgarische Künstler Ljuben Stoev im Alter von 77 Jahren. Prägende Jahre seiner Ausbildung verbrachte er in Dresden. Den Einfluss dieser Zeit findet man insbesondere in seinen Tuschezeichnungen. Die Städtische Galerie Dresden würdigt den Künstler, dessen Werk geprägt ist von sozialkritischen Themen, nun in einer Ausstellung.

Feuilletonscout sprach mit dem Kurator Johannes Schmidt, der den Neffen des Künstlers, Raimund van Zeschau, ebenfalls zu Wort kommen lässt.