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Getanzt haben die Menschen immer und in vielfältiger Form: Um das Lagerfeuer herum, um böse Geister zu vertreiben, aus Freude, aus gesellschaftlichen Anlässen, in der Disco, auf der Bühne, mal diszipliniert, mal hemmungslos ekstatisch, als Ritual, im Alltag, in der Religion. Und immer spiegelt der Tanz auch die gesellschaftlichen Verhältnisse seiner Zeit wider, bricht aber auch mit Konventionen und überschreitet Grenzen auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen.

Das Deutsche Hygiene Museum in Dresden holt den Tanz nun ins Museum. Auf einem Parcours aus klassischen Exponaten und interaktiven Installationen, aus Filmen, Kunstwerken und multimedialen Stationen durchläuft der Besucher die abwechslungsreiche Geschichte des Tanzes mit der Option, selbst das Tanzbein zu schwingen. Angefangen bei der griechischen Siegesgöttin Nike über Anthony Quinns Sirtaki aus „Alexis Sorbas“, ein Tanz, den Hollywood erfand, und Ballettikonen wie Nijinski oder Elvis the Pelvis bis hin zum Ehepaar Fern, das in den sechziger Jahren TV Tanzstunden gab.

Deutschlandradio Kultur meint: „So zeigt die Ausstellung viel vom Tanz, wie er uns und die Welt bewegt – in einer abwechslungsreichen Choreografie, die selten überladen – aber immer sehr lebendig wirkt.“

Die Märkische Oderzeitung zitiert Kuratorin Colleen M. Schmitz: „tanz! Wie wir uns und die Welt bewegen“ reflektiere nicht den Bühnentanz als Kunstform, sondern erstmals umfassend dessen Bedeutung für den Menschen – ästhetisch, kulturhistorisch, soziologisch und für dessen Selbstverständnis.“

Ein Blick mit Bericht in die Ausstellung bei mdr online: hier

tanz!
WIE WIR UNS UND DIE WELT BEWEGEN
Ausstellung noch bis zum 20. Juli 2014

Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1
01069 Dresden

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag, Feiertage: 10 bis 18 Uhr
Montag: geschlossen

7 Euro/3 Euro