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Auf einem Fleckchen im südwestlichen Harz gelang 2008 ein archäologischer Jahrhundertfund: ein römisch-germanisches Schlachtfeld aus dem 3. Jahrhundert n. Chr.  Die Schlacht am Harzhorn fand statt, als sich römische Legionen nach Kämpfen mit aufständischen Germanen bereits wieder auf dem Rückweg nach Mainz befanden. Die Römer konnten nach den Gefechten zurückkehren, während die Germanen das Schlachtfeld nach Wertgegenständen durchkämmten. Danach fiel der Schlachtplatz der Vergessenheit anheim.

Das Landesmuseum in Brauschweig erzählt in einer großen Ausstellung die Geschichte der germanische-römischen Beziehung im 3. Jahrhundert n. Chr., wirft einen Blick auf den Zustand des großen Reichs, zeigt Fundstücke des Schlachtfeldes, ergänzt durch internationale Leihgaben, und berichtet von der Arbeit der Archäologen.

Die ZEIT (39/2013) konstatiert: „Dem Archäologen Michael Geschwinde, der die Grabungen seit der Entdeckung leitet, ist mir seinem Team eine beeindruckende Rekonstruktion der Geschichte gelungen.“

SWR online positiv: „Die faszinierende Ausstellung „Roms vergessener Feldzug – die Schlacht am Harzhorn“ vermittelt mit Aufnahmen vom Grabungsfeld drastisch die brutale Gewalt dieses Kampfes.“

Die Frankfurter Neue Presse meint: „Auch das zeitlich-kulturell-politische Umfeld wird anschaulich in Szene gesetzt, denn das hatte es in sich […]“

Fernsehbeitrag und Bilder im „Kulturjournal“ bei NDR online

Roms vergessener Feldzug. Die Schlacht am Harzhorn
Ausstellung noch bis zum 19. Januar 2014

Braunschweigisches Landesmuseum
Burgplatz 1
38100 Braunschweig

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag: 10-18 Uhr
Dienstag: 10-20 Uhr
montags sowie am 24./25. und 31.12 2013 geschlossen

10 Euro / 8 Euro