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Ausstellung. „Myanmar – Das Goldene Land“Fast 50 Jahre lang herrschte in Myanmar eine Militärdiktatur. Erst 2011 öffnete sich das Land und setzte ein ziviles Staatsoberhaupt ein. Viel hat man von dem Land bis dahin nicht erfahren, sondern eher war man verwirrt, ob es nun Myanmar, Birma oder Burma heißt und natürlich kannte man die politischen Auseinandersetzungen um die Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi, Friedensnobelpreisträgerin und insgesamt 15 Jahre unter Hausarrest.

Das Linden-Museum in Stuttgart öffnet seine Türen derzeit weit dem noch immer weitaus unbekannten Land, das mit 678.500 km² und rund 55 Mio. Einwohnern zu den größeren Ländern Südostasiens gehört. Mit Einblicken in die Kultur und die buddhistische Tradition Mynamars erwarten den Besucher ein Thron, Buddhafiguren aus zwölf Jahrhunderten, Fresken, Prachthandschriften auf Papier, Palmblatt und Elfenbein, filigrane Holzschnitzarbeiten, Lackgefäße viele Objekte aus dem Umfeld buddhistischer Klöster, Objekte darstellender Kunst wie Kostüme, Marionetten und Musikinstrumente sowie ein vollständiges, bei offiziellen Anlässen und religiösen Zeremonie eingesetztes Hsaing-Orchester. Dem Glaube an Astrologie und Magie trägt die Schau Rechnung durch edle Seidenkleider, handgewebte Baumwollstoffe, Schmuck, traditionelle Kosmetik sowie Tätowierutensilien – Körperschmuck, der auf das Schicksal seines Trägers Auswirkungen haben soll.

Zu sehen sind rund 200 Objekte, teils aus den eigenen Beständen des Museums, die erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden, teils handelt es sich um Leihgaben aus Österreich, Großbritannien und der Schweiz.

Myanmar – Das Goldene Land
Ausstellung bis zum 17. Mai 2015

Linden-Museum
Hegelstraße 1
70174 Stuttgart

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag: 10 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertage: 10 bis 18 Uhr
Sonderausstellung „Myanmar“ zusätzlich Mittwoch bis 20 Uhr
Montag: geschlossen

8 Euro/6 Euro

 

 

 

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