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Montmartre – sehnsuchtsvoller Ort romantischer Künstlervorstellungen um 1900. Hier trieben sich Vincent van Gogh, Edgar Degas, Henri de Toulouse-Lautrec und Pablo Picasso herum, hier begann später die Karriere einer Edith Piaf. Als Arbeitergegend in dörflicher Umgebung, geprägt von ärmlichen Wohnungen und Gärten, bewohnt von Straßenhändlern, Prostituierten und Bettlern, aber belebt durch mehr als 40 Cabarets und Varietés, stand Montmartre in krassem Gegensatz zu den prachtvollen Boulevards und der Glamourwelt des großbürgerlichen Paris.

Rund 200 Werke zeigt die aktuelle Ausstellung „Esprit Montmartre“ in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt. Bilder u.a. von Henri de Toulouse-Lautrec, Vincent van Gogh, Pablo Picasso, Suzanne Valadon, Edgar Degas sowie zahlreiche Fotografien und Plakate beleuchten das Leben des Künstlerviertels jenseits aller Klischees.

Deutschlandradio Kultur fasst zusammen: „Düster, elegant, attraktiv, schonungslos realistisch – so lässt sich auch die Frankfurter Ausstellung charakterisieren. Sie beleuchtet ein wenig erforschtes Kapitel der Moderne, bietet eine Fülle von Entdeckungen, aber hinterlässt uns auch mit viel Melancholie.“

Welt online zitiert Kuratorin Ingrid Pfeiffer: „Die Ausstellung mache die Atmosphäre des Viertels mit seinen Wäscherinnen und Prostituierten, Absinthtrinkern und Schauspielern erlebbar. […] Man sieht, wie die Kunst erstmals die Härten des Alltags ungeschminkt darstellt.“

FAZ net meint: „„Esprit Montmartre“ in der Schirn versammelt herausragende Werke aus dem Paris um 1900.“

hr online hält fest: „Kunst als Widerstand und Rebellion, Kunst aus dem Maquis – darauf konzentriert die Kuratorin der Ausstellung Esprit Montmartre die Auswahl der Bilder. […] Fehlt nur noch der Absinth, die grüne Fee – der Esprit Montmartre ist gemixt.“

Esprit Montmartre. Die Bohème in Paris um 1900
Ausstellung bis zum 1. Juni 2014

Schirn Kunsthalle Frankfurt
Römerberg
60311 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten:
Dienstag, Freitag bis Sonntag: 10 – 19 Uhr
Mittwoch und Donnerstag: 10-22 Uhr

10 Euro / 8 Euro