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Denken wir an die Reformation, denken wir – natürlich – an Martin Luther, Thomas Müntzer, Huldrych Zwingli oder Johannes Calvin. An starke Worte großer Männer mit beeindruckenden Gesten. Frauen kommen in dieser Geschichte, wenn überhaupt, dann nur in Nebenrollen vor, wie z.B. Katharina von Bora als Ehefrau von Martin Luther.

Eine Ausstellung auf Schloss Rochlitz räumt in derzeit gründlich mit der Vorstellung auf, die Reformation sei einzig eine Sache der Männer gewesen. Das kleine sächsische Herzogtum wurde ab 1537 nach dem Tod ihres Mannes von Elisabeth von Rochlitz geführt. Und die verhandelte mit den beiden bedeutendsten evangelischen Reichsfürsten der Zeit, ihrem Bruder Landgraf Philipp von Hessen und ihrem Cousin, Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen und setzte gegen Karl V. die Reformation in ihrem Herrschaftsgebiet durch.

In rund 300 Exponaten, darunter Bilder von Dürer und Lukas Cranach d. Ä., verbunden mit Medienstationen, Licht- und Soundinstallationen sowie Animationsfilmen, setzt die Schau der furchtlosen Fürstin, aber auch anderen Frauen wie Argula von Grumbach, die Flugschriften für und wider Luther verfasste oder der predigenden Katharina Zell, ein Denkmal.

Ausstellung: „eine STARKE FRAUENgeschichte – 500 Jahre Reformation“

„eine STARKE FRAUENgeschichte – 500 Jahre Reformation“
Ausstellung bis zum 31. Oktober 2014

Flyer_STARKE-FRAUEN_2013-2014
20140131_Faktenblatt_STARKE_FRAUEN_ROCHLITZ_Jan2014

Schloss Rochlitz
Sörnziger Weg 1
09306 Rochlitz

Öffnungszeiten:
02. Mai bis 31. Okt 2014
täglich 10:00 – 18:00 Uhr

8 Euro/4 Euro

 


 

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