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Amphitheater, Circus, Tempel, großzügige Villen, Mietskasernen, Luxus, Nippes, teure Parfums, Gewürze, Delikatessen, aber auch billige Weine und Römerbier – was wie die Beschreibung einer heutigen Stadt mit altmodischen Begriffen klingt, befand sich im 2. und 3. Jahrhundert nach Christus in Trier an der Mosel. Zu diesem Zeitpunkt lebten in der Stadt 80.000 bis 100.000 Menschen – ähnlich viele wie heute –  die Stadtfläche war mit 280 Hektar dreimal so groß wie die von Köln. Und von der prunkvollen Konstantinbasilika aus regierte Konstantin der Große 10 Jahre lang den Westteil des Reiches. Die größten Thermen im Römischen Reich, neben den Carcallathermen in Rom, die Barbarathermen, befanden sich in den Stadtmauern von Trier.

Die Ausstellung „Ein Traum von Rom“ im Rheinischen Landesmuseum widmet sich der Zeit, als die mediterrane Lebensweise bis weit in die römischen Provinzen im Nordosten des großen Reiches vordrang. Die Schau gewährt mit rund 300, zum Teil erstmals ausgestellten, Exponaten Einblicke in Verwaltung und Wirtschaft, in Bauvorhaben und Privathäuser, häufig luxuriös ausgestattet mit Mosaiken, Wandmalereien und Skulpturen. Höhepunkt ist eine 240°-Animation, die zeigt, wie sich die Stadt unter dem römischen Einfluss entwickelte.

Die ZEIT (14/2014) positiv: „Eine prachtvolle Ausstellung in Trier erzählt, wie römische Lebenskunst und Architektur über die Alpen kamen und die Städte prägten.“

Bei FAZ net heißt es: „Wer Rom liebt, muss nach Trier fahren!“

Ausstellung "Ein Traum von Rom" im Rheinischen Landesmuseum Trier

Ein Traum von Rom
Ausstellung noch bis zum 28. September 2014

Rheinisches Landesmuseum Trier
Weimarer Allee 1
54290 Trier

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag: 10-17 Uhr

6 Euro/4 Euro