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Beschleunigung – Entschleunigung. In Wolfsburg können Besucher der 200jährigen Geschichte eines immer rascheren Lebensrhythmus nachspüren. Mit dem 19. Jahrhundert beschleunigte sich die Welt. Die Futuristen schwärmten für die technischen Neuheiten und die damit verbundene Geschwindigkeit. Parallel dazu entstand der verstärkte Wunsch nach Muße und Entschleunigung, wiederzufinden in Bildern von de Chirico oder Caspar David Friedrich. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Ausstellung, beginnend mit der Goethezeit, assoziativ in der Anordnung, von Turner, Rodin, Duchamp und Delaunay bis hin zu Gursky, Warhol, Beuys und Ai Wei Wei. Insgesamt erwarten den Besucher 150 Werke von 80 Künstlern.

Deutschlandradio Kultur fasst zusammen: „Man mag über einzelne Künstler und die Auswahl mancher Werke unterschiedlicher Meinung sein – allemal sympathisch ist die Botschaft, das Leben mithilfe der Kunst zu entschleunigen. Wobei man für die Fülle der hier gezeigten Arbeiten ausreichend Zeit mitbringen muss, damit dieses Konzept wirklich aufgeht.“

Der NDR blickt auch auf das Museum selbst: „Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt nun 150 wertvolle Werke. […] Das Kunstmuseum Wolfsburg mit seinem ruhigen Japanischen Zen-Garten stellt sich selbst als Ort der Entschleunigung zur Verfügung, will Raum und Zeit für Reflexion anbieten.“

Die Kunst der Entschleunigung.
Bewegung und Ruhe in der Kunst
von Caspar David Friedrich bis Ai WeiweiAusstellung noch bis zum 9. April 2012

Kunstmuseum Wolfsburg
Hollerplatz 1
38440 Wolfsburg

Öffnungszeiten:
Mittwoch – Sonntag 11.00 – 18.00 Uhr
Dienstag 11.00 – 20.00 Uhr
Montag geschlossen

8 Euro / 4 Euro