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Wie hat man das eigentlich gemacht, damals, mit den Großbaustellen? In Zeiten vor dem Berliner Flughafen, der Hamburger Elbphilharmonie, dem Stuttgarter Bahnhof. Damals, im Mittelalter? Auf jeden Fall mit mehr Geduld – schaffen wir es nicht mit dieser Generation oder gar in diesem Jahrhundert, dann bringen es halt unsere Nachfahren zu Ende. So entstanden viele monumentale Bauwerke. Darunter auch der Freiburger Münster Unserer Lieben Frau, dessen Bau im 13. Jahrhundert begann und dessen Chorraum schließlich 1513 vollendet wurde.

Das Augustinermuseum in Freiburg beschäftigt sich anlässlich des 500. Jubiläums des Münsters in einer Ausstellung intensiv mit den Arbeitsweisen und Zuständen der mittelalterlichen Baustelle und zeigt, welche Materialien Verwendung fanden und welche Werkzeuge benutzt wurden. Als Besonderheit hält die Schau fünf originale, sehr seltene Bauzeichnungen vor.

Die ZEIT (52/2013) meint: „Eine ungewöhnliche Ausstellung ist so entstanden, um Maßwerk und Kielbogenwimperge, um Elle, Sester, Zuber, mit Rechnungsbüchern, Kreuzblumen und Schlusssteinen.“

SWR online lobt: „Diese einzigartige Ausstellung erzählt von Forschergeist und Bürgersinn, von all dem, was Europas kulturelle Stärke ausmacht.“

„Baustelle Gotik – Das Freiburger Münster“
Ausstellung noch bis zum 25. Mai 2014

Augustinermuseum
Augustinerplatz
79098 Freiburg i.Br.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr

7 Euro/5 Euro