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Pjöngjang, die Hauptstadt Nordkoreas, wird jährlich nur von sehr wenigen Ausländern besucht. Philipp Meuser, Architekt und Verleger, interessierte sich schon früh im Studium für den Plattenbau. Die Vorstellung, dass von Magdeburg bis tief in die Sowjetunion alle Häusesr gleich gebaut würden, faszinierte ihn. Schließlich blieb er bei Norkorea hängen: Vor sechs Jahren fuhr er das erste Mal hin – jetzt liegen zwei Bänder über die Architektur dieses Landes vor. Für den ersten holte er sich die Erlaubnis der staatlichen Behörden ein und bekam so die Gelegenheit, ganz offiziell Fotos machen zu dürfen. 

„Es ist eine wohlproportionierte, gut durchkomponierte Stadt. Man erliegt dieser Architektur. Man ist faszniert und spürt zugleich eine Ohnmacht.“, so Meuser (Zeit 22/2011). Der zweite, ein Kommentarband, zitiert vor allem aus Kim Jong Ils „Über die Baukunst“ und ergänzt: „Möglicherweise wurden Informationen veröffentlicht, die in Nordkorea der Geheimhaltung unterliegen. Der Verlag kann daher keine Haftung übernehmen, wenn diese Publikation bei einer Reise nach Nordkorea mitgeführt wird und Schwierigkeiten mit örtlichen Behörden entstehen.“ (Zeit 22/2011)

Buchcover Meuser

Philipp Meuser:
Architekturführer Pjöngjang. 2 Bände;
DOM publishers, Berlin 2011

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