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Überall gibt es eine Linie 4, fast überall. Denn in Shanghai gilt die vier als Unglückszahl, hier musste die Schriftstellerin Annett Gröschner auf die Fahrt in „ihrer“ Linie verzichten. Ihre Linie – das ist die Magdeburger Linie 4 aus den sechziger Jahren. Das vertraute Quietschen und Ächzen, wenn die Bahn in die Kurve geht, begleitete die Schriftstellerin ihr Leben lang. Und zwar so intensiv, dass sie auf jeder Reise die Linie 4 suchte und eine Fahrt unternahm: In New York in Manhattans Norden oder in der Autonomen Republik Tatarstan zum Basar, in Island, Peking oder Bielefeld. Ihre Erlebnisse hat Annett Gröschner nun niedergeschrieben. Herausgekommen sind Reportagen und Bilder von Städten rund um den Erdball, begleitet von schwarz-weiß Fotos, die das Leben ins seiner ganzen Normalität widerspiegeln.

Die ZEIT (09/2013) positiv: „Aus dieser weltweiten Suche sind lebendige Reportagen geworden […]“

Der General-Anzeiger online fasst zusammen: „Gröschners Betrachtungen sind eine Mischung aus architektonischen, landschaftlichen, politischen, historischen und gesellschaftlichen Städtebeschreibungen. Ihr Blick aus der Linie 4 ist ein ganz persönlicher Blick auf die eigene und fremde Kulturen.“

WDR 5 resümiert: „Was sie auf Fahrten von einer Endhaltestelle zur anderen erlebt hat, das ergibt ein erstaunliches Kaleidoskop von Begegnungen, Ansichten und Einsichten.“‘

Annett Gröschner
Mit der Linie 4 um die Welt
Deutsche Verlags-Anstalt, München 2012

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