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Druckgrafik zur schnelleren Vervielfältigung von Kunstwerken gab es schon um 1400, doch war sie zunächst schwarz-weiß. Erst Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelten sich Drucktechniken, die auch farbige Nachdrucke ermöglichten. Die  Kreidemanier ist ein Tiefdruckverfahren, mit dem Werke zeitgenössischer Künstler nicht nur in Farbe, sondern auch ziemlich werkgetreu nach dem individuellen Pinselstrich wiedergegeben werden konnten. Pastelle, Aquarelle und eingetönte Federzeichnungen fanden so ihren Weg in einen größeren Markt. Eine beständige Verfeinerung der Technik macht es häufig noch heute schwierig, die „Faksimiles“ zu erkennen.

In der Gemäldegalerie in Berlin haben Besucher derzeit die Möglichkeit, den Weg dieser damals so revolutionären Technik nachzugehen. Mit den Themen des Rokoko –  elegante Damen, Genredarstellungen, Pastorale und ländliche Szenen – stehen hier Zeichnungen radierten Reproduktionen und denen in Crayonmanier gegenüber.

Anmut und Galanterie. Französische Farbstiche des Rokoko.
Ausstellung noch bis zum 6. Oktober 2013

Gemäldegalerie Berlin
Matthäikirchplatz
10785 Berlin

Öffnungszeiten:
Montag: geschlossen
Dienstag, Mittwoch, Freitag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Donnerstag 10 bis 20 Uhr

10 Euro / 5 Euro