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Berlin-Mitte und der Prenzlauer Berg, heute hippe Viertel, haben früher ganz anders ausgesehen. Auch die brandenburgischen Dörfer oder das immer beliebter werdende Leipzig. Damals, vor der Wende.

Und damals war es auch, als der Fotograf Harald Hauswald  seine fotografischen Monumente schuf. Hauswald, 1954 in Radebeul geboren und von den DDR Oberen scharf beobachtet, machte sich schon früh einen Namen mit seinen Alltagsfotografien aus der DDR: Schwarz-weiße Aufnahmen von der  Warteschlange vor der Fleischerei, der Dorfstraße mit der Frau in der Kittelschürze, vom einsamen Radfahrer, vom  stillen Friedhof, der sich an die Berliner Mauer schmiegt. Dass daraus einmal ein Bildband würde mit dem Titel „Ferner Osten – die letzten Jahre der DDR““ war damals noch nicht absehbar. Erschienen ist er Anfang dieses Jahres. Nun liegt mit „Vor Zeiten. Alltag im Osten. Fotografien 1976-1990“ ein weiterer Bildband vor, der erstmals die Farbbilder des Künstlers aus den späten Jahren der DDR zeigt.

Fotostrecke bei Spiegel online

Deutschlandradio Kultur meint: „Harald Hauswald dokumentierte das Leben vor dem Mauerfall. Seine Porträts und Alltagsaufnahmen aus den 1980er-Jahren fangen die Ernüchterung am Ende der DDR ein. Es sind fotografische Erinnerungen von unschätzbarem Wert.“

rbb Kulturradio meint: „Fotografien aus den Jahren 1986 bis 1990 mit Einfühlungsvermögen und Sinn für Komik.“

Bei MDR online heißt es: „Jetzt nun kann man einen ganz anderen Harald Hauswald entdecken, einen Meister auch der Farbkomposition. Über 20 Jahre lagerten in seinem Archiv vergessen tausende von Farbaufnahmen aus den letzten Jahren der DDR, die jetzt der Öffentlichkeit präsentiert werden.“

Harald Hauswald_Ferner Osten

Harald Hauswald: Ferner Osten. Die letzten Jahre der DDR. Fotografien 1986-1990
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Harald Hauswald_Vor Zeiten

Harald Hauswald: Vor Zeiten. Alltag im Osten. Fotografien 1976-1990
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