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Short Stories sind das Metier von Alice Munro. Kurzgeschichten, in denen ihren Figuren etwas passiert, das Munro mit einigen Verwicklungen und Brüchen dem Leser präsentiert. „Sie kenne ihre Figuren genau […] ihre Vergangenheit und jedes Detail ihrere Zukunft, auch wenn der Leser sie nur für die kurze Dauer einer Kurzgeschichte treffe“ schreibt die ZEIT (28/2011).

Geboren als Tochter eines kanadischen Fellzüchters in Wingham, Ontario, begann sie ein Journalismusstudium, das sie jedoch nicht abschloss. Erst im Alter von 37 Jahren veröffentlichte sie ihr erstes Buch mit Short Stories. Inzwischen sind zehn Bände und ein Roman erschienen.  In „The View from Castle Rock“ verarbeitet sie die Geschichte ihrer schottischen Vorfahren „Too much Happiness“ erschien 2009 und liegt zum Geburtstag der Schriftstellerin nun auch auf deutsch vor.

Alice Munro erhielt mehrmals den kanadischen Buchpreis „Governor’s General Award“, den „Book Critics Circle Award“ der USA, den „Man Booker International Price“ in London für ihr Lebenswerk, sie ist Ehrenmitglied der „American Academy of Arts and Letters“ und Ritter des französichen “Ordre des Arts et des Lettres“.

Der Deutschlandfunk widmete ihr eine „Lange Nacht“ und fasst zusammen: „Mit archäologischer Lust und Präzision verfolgt sie Familiengeschichten bis in die Zeit der ersten weißen Siedler in Kanada zurück. Fast immer geht es dabei um Liebe, ihre Formen, Verwandlungen, ihren Verlust und ihr Fortwirken. Schriftstellerkollegen bewundern Alice Munro als Meisterin der kurzen Form.“

Heute feiert Alice Munro ihren achtzigsten Geburtstag.

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