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Adelbert von Chamisso, 1781 in Frankreich geboren und 1838 in Berlin gestorben, gehörte zum literarischen Freundeskreis E.T.A. Hoffmanns und wurde 1814 mit „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“ berühmt. Nur ein Jahr später schiffte er sich in Kopenhagen auf einem zaristischen Marineschiff unter dem Kommando Otto von Kotzebues ein, um an einer dreijährigen Weltumseglung teilzunehmen. Es sollte die Nordwest-Passage gefunden werden.

Diese interessierte Chamisso weit weniger als Flora und Fauna, Wetter, Routen, Menschen und Kulturen, Tiere und Pflanzen. Am Ende der Reise stand trotz gegensätzlicher Interessen und heftiger Reibereien zwischen den Verantwortlichen ein Großwerk von Forschungs- und Entdeckungsergebnissen. Chamisso schildert diese abenteuerliche Fahrt mit allen Höhen und Tiefen, vom Leben an Bord bis hin zu Sitten und Gebräuchen der Menschen, die den Reisenden begegnen.

Deutschlandradio Kultur positiv: „Eine klimatisch in jedem Sinn anstrengende Reise. Aber – hier passt die Wendung wirklich – Chamisso nimmt uns mühelos mit. Denn er wagt sich auch literarisch an etwas „Unerforschtes“: Indem er narrative und informative Passagen verbindet, durchmischt, nebeneinander stellt.“

RBB Kulturradio resümiert: „Exotik, die heimwärts blickt, wunderbar koloriert von den Lithographien von Ludwig Choris.“

Buchcover Adelbert von Chamisso

Adelbert von Chamisso: Reise um die Welt
Mit 150 farbigen Lithographien von Ludwig Choris
Gestaltet von Victor Masly und Lorena Manzo
Die Andere Bibliothek, Berlin 2012

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