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Mit dem letzten Werk von Richard Strauss aus dem Jahr 1940 verabschiedet sich nach sieben Jahren als Intendantin Kirsten Harms von der Deutschen Oper in Berlin.

Kirsten Harms übernahm ein krisengebeuteltes Haus und setzte wenige Glanzpunkte während ihrer Zeit als Intendantin. Aufsehen erregte die Absetzung der Mozart-Oper „Idomeneo“ nach islamistischen Terrordrohungen im Jahr 2006. Für ihre Abschiedsinszenierung wählte sie das Stück „Die Liebe der Danae“, mit dem sie vor zehn Jahre an der Kieler Oper einen großen Erfolg feierte.

FAZ net und Zeit online sind sich einig: „schwach“, „glanzlos“, „unkonturiert“, „leidenschaftslos“ (FAZ), „unglücklich“, „eine Geduldsprobe“, „Das Ambiente liegt in Trümmern, darauf, dass auch der vermaledeite Damokles- Flügel als Symbol einer gescheiterten bürgerlichen Kultur nun endlich vom Bühnenhimmel falle, wartet man vergebens, und die Sängerdarsteller treten auf und treten ab und ringen in Sack und Asche die Hände.“ (Zeit online). kultiversum urteilt milder: „Musikalisch hat die von Andrew Litton dirigierte Aufführung etwas zu leiden unter dem zu dick aufgetragenen Kunst-Wollen der Szene […] Das Publikum quittierte den Abend freundlich. Selten genug kann man diese Musik hören. Insofern ein empfehlenswerter Abend.“