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„200 Jahre Westfalen. JETZT!“. Ausstellung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte in DortmundEs kursiert so einiges über die Mentalität der Westfalen: „Westfäölske Dickköppe“ sagt man, stur seien sie. Wortkarg auch, aber wenn der Westfale etwas sagt, könne man sich darauf auch verlassen.

200 Jahre Westfalen

Beim Wiener Kongress 1815 entstand Westfalen – fast in seiner heutigen Form – als preußische Provinz. Heute ist es der größere Teil des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und umfasst die Sauer- und Siegerländer, die Wittgensteiner, die Minden-Ravensberger, die Münsterländer und die Menschen im östlichen Ruhrgebiet.

Im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte kann man derzeit ganz tief ins Westfälische eintauchen. Auf 1.800 qm lädt es ein, Geschichte zu „begreifen“, flankiert von einem umfangreichen Begleitprogramm, das Besucher in Stadtführungen und Exkursionen ins Umland an ungewöhnliche oder unbekannte Orte entführt.

200 Jahre Westfalen. JETZT!
Ausstellung bis zum 28. Februar 2016

Deutschlandradio Kultur zählt auf: „Da stehen massive Eisenbahn-Räder und Schienen aus dem Ruhrgebiet, eine Metallfräse aus Bielefeld, eine preußische Amtsstube mit Original-Möbeln des Verwaltungs-Reformers Freiherr vom Stein. Und eine typisch westfälische Eck-Kneipe für den Wacholder-Schnaps nach Feierabend.“

Die Ruhrnachrichten fassen zusammen: Die Ausgangsfrage – „was macht Westfalen aus?“ – beantwortet die Ausstellung nicht. Aber sie bildet die Vielgestaltigkeit dieses großen Landstrichs sehr unterhaltsam ab, an der jeder Besucher sein eigenes westfälisches Lebensgefühl facettenreich formen kann.“

Der Westfälische Anzeiger meint: „Unterhaltsame und reich ausgestattete Schau über Erfolge, Besonderheiten und Typisches aus Westfalens Geschichte.“

Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastraße 3
44137 Dortmund

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag-Sonntag: 10 bis 17 Uhr
Donnerstag        10 bis 20 Uhr
Montag: Geschlossen

5 Euro/2,50 Euro

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