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10 Jahre Museum Marta Herford. Zeitgenössische Kunst, Architektur und Design

Courtesy Marta Herford © Helmut Claus

Zeitgenössische Kunst, Architektur und Design – das ist das Museum Marta Herford. Ein Zeichen wollte man setzen, anno 1996. Als bedeutsamer Standort der Möbel- und Bekleidungsindustrie im 20. Jahrhundert, fehlte der Region ein Mittelpunkt, ein Markenzeichen, um diesem Erbe ein Denkmal zu setzen. Die Konzeption des Museums begann: Neben dem Fokus auf die Vermittlung von zeitgenössischer Kunst und ihre Fragen an die Gesellschaft mit besonderem Blick auf Architektur und Design, sollten die traditionellen Aufgaben eines Museums ebenfalls nicht zu kurz kommen: Sammeln, Bewahren und Forschen.

Und so ist bereits das Museumsgebäude Programm. Kein geringerer als Architekt Frank Gehry konzipierte den asymmetrischen Bau aus Klinkerstein und Stahl, dessen Straßenfront fensterlos ist. Finanziert wurde das Projekt im Übrigen nicht von einer großzügigen Mäzenin namens Marta Herford, sondern von der Stadt Herford, dem Kreis Herford, dem Land Nordrhein-Westfalen, Sponsoren und Förderern. „Marta“ hingegen schreibt sich eigentlich MARTa und setzt sich zusammen aus M=Museum, ART=Kunst und a=Ambiente.

Die Sammlung umfasst rund 350 Exponate, die in Teilen Eingang in die jeweiligen Wechselausstellungen finden.

2014 erhielt das Haus die Auszeichnung „Museum des Jahres“ durch die deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes.

MARTa Herford
Goebenstraße 4-10
32052 Herford

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 11–18 Uhr
Jeden 1. Mittwoch im Monat 11–21 Uhr
Karfreitag, 24., 25. und 31. Dezember geschlossen
Am Neujahrstag ist das Museum ab 13 Uhr geöffnet.

8 Euro/4,50 Euro

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