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Ungewöhnliche Wege beschreitet die Stadt München, um das Thema „Kunst im öffentlichen Raum“ neu zu bespielen. Kein Brunnen, keine schräge Skulptur oder einen Berg nüchterner Betonklötze, deren Kunstsinn niemand versteht, sondern das Kunstprojekt „Let’s Perform“ haben sich die Stadtväter ausgedacht.

Noch bis Oktober entstehen auf Dächern, Plätzen, Brücken oder in Parks “Kunstinterventionen“ als temporäre Aktionen – kommunikative Foren mit dem Ziel, die Zuschauer sacht in die Performance mit einzubeziehen.

Fünf Projekte haben es unter 84 Bewerbern geschafft. Seit gestern zu sehen: „Raus aus dem Depot“ von „Die Vorleserinnen“. Das Thema ihres Straßentheaters: die nie in der Öffentlichkeit zu sehenden und in den Depots der Stadt vergrabenen Werke weiblicher bildender Künstler.

München hat sich viel vorgenommen. Ausgehend von der Frage „Welche Bedeutung haben Stadträume in Zeiten von sozialen Netzwerken?“ arbeiten 2013 die dänisch-norwegischen Künstler Elmgreen & Dragset am 1,2 Millionen teuren Projekt „A Space Called Public / Hoffentlich Öffentlich“.

Aufführungen „Raus aus dem Depot“:
12./20. und 21. Juli, 19.30 Uhr auf der Corneliusbrücke