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Die Komödie zählt zu den meist gespielten Stücken des englischen Dramatikers William Shakespeare. Nach vielen Liebeswirren hat am Ende jeder den, der ihm gebührt, doch der Weg ist weit und nicht nur eine Welt ist involviert.

Hermia und Lysander sind ein Liebespaar. Doch Hermias Vater Egeus möchte Demetrius für seine Tochter – und dieser will das auch. Hermias Freundin Helena hingegen liebt Demetrius, wird von diesem aber verschmäht. Hermia und Lysander fliehen, gefolgt von Demetrius, dem Helena hinterherläuft. Gleichzeitig tobt in der Welt der Elfen ein Ehestreit zwischen Oberon und Titania. Um seine Frau zur Räson zu bringen, spannt Oberon seinen Vertrauten Puck ein, der mit einem Liebestrank und weil er Lysander verwechselt, in der Menschenwelt die Gefühle auf den Kopf stellt. 

FAZ net kritisiert: „Shakespeares tollste Komödie wird unter Michael Thalheimers Regiedampfwalze in München zu einer Horrorschau aus Blut und Hoden, Irrsinn und Gewalt. Also eine ganz und gar konventionelle Inszenierung.“

Süddeutsche online konstatiert: „Der große Simplifizierer des deutschen Theaters macht aus Shakespeares Figuren wilde, unkontrollierte und total übersexte Kreaturen – aus dem Verwirrspiel um die Suche nach dem richtigen Partner wird ein einziges Zerr-, Rammel- und Beißschauspiel. […]Die Adaption des Stücks ist derart frei, dass nur noch einige Monologe an den Ursprungstext erinnern.“

Der Deutschlandfunk fasst zusammen: „Die angebliche Liebe ist Chaos und Hölle in Michael Thalheimers Inszenierung von Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“. Sie bleibt eindimensional immer bei derselben Konnotation: Krieg, Beute, Gewalt, Missbrauch.“

„Ein Sommernachtstraum“
Residenztheater München
Max-Joseph-Platz 1
80539 München

Spielplan und Tickets: hier

Michael Thalheimer über “Ein Sommernachtstraum”